Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Hochzeitsspiele

Hochzeitsspiele auf Traumhochzeit.online

Hochzeitsspiele – was ist das und müssen sie sein?

Bei Hochzeitsspielen scheiden sich die Geister. Für die Gäste ist es meist ein Muss, die Brautpaare weigern sich hin und wieder und fühlen sich vorgeführt. Wieso gibt es die Hochzeitsspiele überhaupt und muss es immer ins Peinliche laufen? Oder gibt es auch Möglichkeiten, Braut und Bräutigam mit schönen Hochzeitsspielen zu überraschen, die ihre Liebe zueinander untermalen und für schöne Erinnerungsmomente auf der Hochzeit sorgen?

Tradition und Herkunft

Viele Traditionen beruhen auf Mythen und dem Aberglauben, dass Hochzeitsbräuche und Hochzeitsspiele zur Hochzeit dazugehören und die Hochzeit erst vollkommen machen, wenn man ihnen Raum gegeben hat. Früher gehörten Hochzeitsspiele einfach zu jeder Hochzeit dazu, es war überhaupt keine Frage, ob Hochzeitsspiele stattfanden. Die Spiele unterschieden sich aber von Region zu Region und von Land zu Land. Auch heute noch gibt es spezielle Hochzeitsspiele, die nur in einem gewissen Gebiet, Bundesland oder sogar nur in einer bestimmten Stadt stattfinden.

Hochzeitsspiele – was bedeutet das?

Auch wenn, wie bereits erwähnt, das Thema „Hochzeitsspiele“ nicht bei allen Paaren und Gästen gleich gut ankommt, so ist es dennoch eine schöne Möglichkeit, die Gäste aktiv in die Gestaltung der Hochzeitsfeier einzubeziehen. Denn in der Regel sind es die Gäste, die sich Hochzeitsspiele ausdenken und das Brautpaar damit überraschen. Grenzen gesetzt sind den Ideen kaum. Die beliebtesten Hochzeitsspiele drehen sich jedoch darum zu testen, wie gut sich Braut und Bräutigam kennen. Hin und wieder wird auch getestet, wie gut das Brautpaar seine Gäste kennt. Eine andere Art von Hochzeitsspielen sind verschiedene Bräuche. So z.B. die Brautentführung, in der die Braut zu einem gewissen Zeitpunkt von einigen Gästen entführt wird und der Bräutigam sie später wiederfinden und auslösen muss.

Wer kümmert sich um die Organisation?

In der Regel kümmern sich die Trauzeugen oder aber die Zeremonienmeister um den Ablauf der Hochzeit und vor allem der Feier. Sie sind es deshalb auch, die die Hochzeitsspiele koordinieren, absegnen und in einen zeitlichen Rahmen einbinden. Häufig wird – wenn Hochzeitsspiele gewünscht werden – bereits auf der Einladung vermerkt, an wen sich die Gäste bis wann zu wenden haben. Sehr strikt organisierte Trauzeugen / Zeremonienmeister lehnen kurzfristige Spiele daher ab. Wenn die Gäste sich also spontan am Hochzeitstag etwas einfallen lassen, könnte es sein, dass sie damit nicht zum Zug kommen. Genauso verhält es sich auch mit Themen und Spielen, die das Brautpaar vermeiden möchte. Die Planenden sind meist über No-Gos informiert und geben dies entsprechend an die Gäste weiter, so dass keine bösen Überraschungen entstehen.

Hochzeitsspiele – Ideen

Wie bereits erwähnt, sind den Möglichkeiten kaum Grenzen gesetzt.
Die bekanntesten Hochzeitsspiele sind:

  • Bettlaken-Herz
  • das Baumstammzersägen
  • der Ehetauglichkeitstest
  • die Fingerabdruck-Leinwand
  • der Aschenputtel-Sketch
  • das Gemeinsamkeitenraten
  • Versteigerungen

Hochzeitsspiele müssen nicht unangenehm sein

Auch die „Hochzeitsspiele-Muffel“ sollen eines Besseren belehrt werden. Natürlich ist es möglich, dass die Gäste sich genau die Dinge ausdenken, die das Brautpaar überhaupt nicht mag. Deshalb sollte es auch im Vorhinein Anweisungen geben, was es wünscht und was nicht. Die Organisatoren der Feier können alles weitere koordinieren, damit keine bösen Überraschungen entstehen. Ansonsten sind Hochzeitsspiele eine schöne Möglichkeit, die Stimmung aufzulockern, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Gäste untereinander kennenlernen können und Momente zu schaffen, die zu einer unvergesslichen Feier beitragen. Denn wenn man mal ganz ehrlich ist: Möchte das Brautpaar nicht Momente auf seiner Hochzeit haben, die einen wirklichen Erinnerungswert tragen? Und sind es nicht häufig die Gäste, die dazu beitragen, indem sie eine besondere Stimmung kreieren, sich etwas Wundervolles überlegen und das Brautpaar sogar positiv überraschen und Erinnerungen schaffen, die unvergesslich werden?

Deshalb liebe Brautpaare: Traut euch und vertraut euren Gästen oder zumindest denjenigen, die eure Hochzeit und Feier organisieren. Teilt allen aber auch genau mit, was für euch ein No-Go ist. Dann dürfte es auch keine bösen Überraschungen, sondern nur schöne Momente auf eurer Hochzeitsfeier geben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.